Projekt

CMC EcoCeramic

Koordinator

Denny Schüppel

Laufzeit

01.09.2021 - 31.08.2023

Projektvolumen

0,70 Mio. €

Projektpartner

Universität Augsburg; Institut für Materials Resource Management

CU Leichtbau-Forschung

Universität Stuttgart; Institut für Akustik und Bauphysik

Projektbeirat

ANT Applied New Technologies AG

Ariane Group GmbH

Automation Steeg und Hoffmeyer GmbH

Automation W+R GmbH

BJS Ceramics GmbH

Brembo SGL Carbon Ceramic Brakes GmbH

CVT GmbH & Co. KG

diondo GmbH

EiMa Mitte Vertriebs- und Service GmbH

FCT Anlagenbau GmbH

Grasse Zur Ingenieurgesellschaft mbH

Gühring KG

Gustav Gerster GmbH & Co.KG

Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH

Invent GmbH

Lebmeier Forschung · Beratung · Konstruktion

Mayr Antriebstechnik - Chr. Mayr GmbH & Co. KG

Modellbau Arnold GmbH & Co. KG

MTU Aero Engines AG

RATH GmbH

Schunk Kohlenstofftechnik GmbH

soffico GmbH

Tenowo Hof GmbH

WPX Faserkeramik GmbH

Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) Denkendorf

Studie zur Lebenszyklusanalyse relevanter Fertigungsprozessketten für CMC-Strukturen mit ökobilanzieller Analyse und ökonomischer Bewertung inkl. Betrachtung der Kreislaufwirtschaft

Das Projekt „CMC EcoCeramic“ befasst sich mit der ökobilanziellen und ökonomischen Bewertung von faserkeramischen Verbundstrukturen (CMC). Dabei gilt, bestehende Hemmnisse beim Einsatz von CMC zu überwinden und eine reale Schließung des Wertstoffkreislaufs zu erreichen. Das Forschungsziel ist es, die Akzeptanz von CMC in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu festigen und auszubauen. Dabei soll eine belastbare und transparente Darstellung des heutigen und zukünftigen ökologischen und ökonomischen Fußabdrucks von CMC dem breiten deutschen Mittelstand helfen, diese Werkstoffklasse zukünftig als „Enabler“ für notwendige technologische Lösungen so einzusetzen, dass sie einen Beitrag zur Einhaltung der Pariser Klimaziele 2050 leisten können.

 

Die Herstellung, die Bearbeitung und der Einsatz von CMC für neue Anwendungen werden in Deutschland vorwiegend von KMU betrieben. Hohe Materialkosten verbunden mit Unkenntnis über Ökoeffizienz und Nachhaltigkeit führen zu einer innovationshemmenden Zurückhaltung beim Einsatz von CMC. Während große Unternehmen zunehmend eigenständige Ökobilanzen erstellen und speziell geschultes Personal beschäftigen, können vor allem KMU hier nicht Schritt halten. Die in diesem Vorhaben erzielten Ergebnisse befähigen die KMU somit langfristig, ihre Produkte schnell und ökologisch- bzw. ökonomisch-sinnvoll am Markt zu vertreiben. Die internationale Vorreiterrolle der Deutschen KMU wird dabei gestärkt und ausgebaut.

 

Der Ergebnistransfer erfolgt über Weiterbildungsveranstaltungen, Diskussionsrunden mit dem pA, Arbeitsgruppen und Projektforen sowie Konferenzbeiträge und Publikationen. Die Projektergebnisse werden in einer App, welche auf die Rechenmodelle zugreift, und einem zugehörigen Leitfaden aufbereitet. Damit können in den KMU eigene Prozessketten nach individueller Gewichtung bewertet und fundierte Entscheidungen zum Einsatz von CMC getroffen werden.

 

Zu untersuchende Prozesskette im Rahmen von CMC EcoCeramic