Projekt

MAI Hiras + Handle

Koordinator

Elmar Jäger

Laufzeit

01.10.2014 - 30.06.2017

Projektvolumen

3,5 million €

Projektpartner

Automation W+R GmbH

BMW AG

EDAG Engineering GmbH

Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU)

KraussMaffei Technologies GmbH

Technischen Universität München - Lehrstuhl für Carbon Composites (LCC)

CFK-Bauteile im Grenzbereich

Im Rahmen des Projektes MAI Hiras + Handle soll erforscht werden, wo die Grenzen von CFK-Werkstoffsystemen liegen und inwiefern diese von der Faserlänge abhängig sind. Dabei soll auch untersucht werden, wie sich eine Überlagerung von verschiedenen Fasersystemen auf die Performance und die Eigenschaften von Bauteilen auswirken können.

Ein wichtiger Punkt innerhalb des Projekts ist die Erarbeitung einer entsprechenden Simulationsmethodik für dreidimensionale Bauteile als Teil der Fahrzeugstruktur. Darin müssen sowohl die Einflüsse der dreidimensional verformten Bauteile als auch die des carbonfaserverstärkten Materials berücksichtigt werden. Die Projektarbeiten umfassen außerdem die Ertüchtigung der Automatisierung samt passender Greiferlösung und optischer Fehlererkennung. Dadurch entsteht bereits im Forschungsstadium ein weitgehend automatisierter Prozess, der die Erfordernisse einer späteren Serienanwendung berücksichtigt.

Alle Ergebnisse des Projekts MAI Hiras + Handle fließen in einen Bauteildemonstrator ein, der unter realen Versuchsbedingungen erprobt werden soll. Dabei müssen alle Vorgaben des Projekts berücksichtigt und umgesetzt werden (dauerhaft dynamisch belastetes Bauteil, nicht crashrelevant, Überlagerung verschiedener Carbonfaserlängen sowie großserientaugliche und kosteneffiziente Herstellprozesse).

Hiras+Handle
Abbildung: Motorradkomponente Hinterradschwinge

Die aus dem Vorhaben zu erwartenden Erkenntnisse sollen das Risiko minimieren, um eine spätere kostengünstige Serienherstellung von CFK-Strukturbauteilen im Automobilbau zu ermöglichen.